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	<title>Speaking to no audience</title>
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	<description>Als würde mich interessieren, ob jemand zuhört?</description>
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		<title>Generation Y, oder: das muss alles ganz anders!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder hab ich beim Arbeiten im Krankenhaus bemerkt, dass zwischen mir und den &#8220;alten&#8221; Ärzten ein tiefer Graben verläuft. Zumindest was die Einstellung zur Medizin als Job angeht. Entsprechend begeistert war ich, als ich heute bei Facebook folgenden Artikel &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/05/11/generation-y-oder-das-muss-alles-ganz-anders/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder hab ich beim Arbeiten im Krankenhaus bemerkt, dass zwischen mir und den &#8220;alten&#8221; Ärzten ein tiefer Graben verläuft. Zumindest was die Einstellung zur Medizin als Job angeht. Entsprechend begeistert war ich, als ich heute bei Facebook folgenden Artikel der FAZ sah: &#8220;<a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/generation-y-der-alte-arzt-hat-ausgedient-11729029.html">Generation Y: der alte Arzt hat ausgedient</a>&#8220;, so heißt das also. Ich habe zwar auch Kritik an der Darstellung der so genannten &#8220;Generation Y&#8221; in diesem Artikel, stimme aber dem Inhalt in weiten Teilen zu. Denn die Erwartungen der jungen Mediziner (mich eingeschlossen), an das Berufsleben wandeln sich radikal.</p>
<p>Der Beruf &#8220;Arzt&#8221; ist längst keine Berufung mehr, die über allem steht. Er wurde degradiert zu einem normalen Beruf, wie jeder andere. Dadurch ändert sich der Maßstab, mit dem bewertet wird: mangelndes Sozialleben durch unbezahlte Überstunden? Tagelange ständige Dienste? Miserable Weiterbildung durch autoritäre Choleriker? Unvereinbarkeit von Familie und Beruf? Das alles ist traurige Realität, in den deutschen Krankenhäusern. Und wird vom Nachwuchs längst nicht mehr klaglos akzeptiert.</p>
<p>Ein Novum, erhoben Ärzte doch bislang höchstens dann ihre Stimmen um für mehr Gehalt zu kämpfen. Doch der demographische Wandel macht es möglich, denn wo Ärztemangel herrscht, ist niemand mehr dem System gegenüber machtlos. Wenn eine Klinik keine passenden Arbeitsbedingungen schafft, bleibt der Nachwuchs einfach weg. Es entsteht also endlich ein wirklicher Arbeitsmarkt, was einigen Leuten ernsthaft Angst macht. Den in den herrschenden Zeiten von Privatisierungen und Gewinnmaximierung im Gesundheitswesen kommt das denkbar ungünstig. </p>
<p>Als Teil der &#8220;Generation Y&#8221; in der Ärzteschaft muss ich aber betonen, dass es bei diesem Kampf nicht darum geht möglichst wenig zu arbeiten. Diesen Eindruck könnte man nach der Lektüre des FAZ Artikels leider bekommen, was ich schade finde. Denn es geht doch eigentlich im Prinzip darum, die über viele Jahre gewachsenen verkrusteten Strukturen der ärztlichen Arbeit im Gesundheitswesen zu überwinden!</p>
<p>Ich bin Jahrgang 86, will als Arzt im Krankenhaus arbeiten, aber ich erwarte Respekt von meinem Arbeitgeber. Respekt dafür, dass</p>
<ul>
<li>ich ein Sozialleben haben will und die Arbeit als Arzt nicht mein ganzes Leben ausfüllen darf.</li>
<li>ich erwarte meine Arbeitszeiten einhalten zu können, Überstunden eine Ausnahme sind und angemessen ausgeglichen werden.</li>
<li>ich eine fundierte und an einem verbindlichen Curriculum orientierte Weiterbildung erhalte.</li>
<li>ich Familie und Beruf vernünftig mit Hilfe meines Arbeitgebers unter einen Hut bringen kann.</li>
</ul>
<p>Dann bin ich gerne bereit dazu viel und auch hart zu arbeiten und mich dabei voll und ganz im Rahmen meiner Fähigkeiten ins Team einzubringen. <em>Oder ist das zu viel verlangt?</em></p>
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		<title>Der angeblich hirntote Student</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Twitter wandert heute ein Beitrag der unter dem Titel &#8220;Der Student, der jüngst noch «hirntod» war&#8221; in verschiedenen Zeitungen erschienen ist. Die zugehörige Geschichte ist vor vier Jahren in England passiert und geht etwa wie folgt: Nach einem Autounfall erklären die Ärzte einen &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/05/09/der-angeblich-hirntote-student/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Twitter wandert heute ein Beitrag der unter dem Titel &#8220;Der Student, der jüngst noch «hirntod» war&#8221; in <a href="http://www.fr-online.de/wissenschaft/organspende-der-student--der-juengst-noch--hirntot--war,1472788,15202820.html">verschiedenen</a> <a href="http://www.berliner-zeitung.de/wissen/organspende-der-student--der-juengst-noch--hirntot--war,10808894,15202820.html">Zeitungen</a> erschienen ist. Die zugehörige Geschichte ist vor vier Jahren in England passiert und geht etwa wie folgt: Nach einem Autounfall erklären die Ärzte einen Schwerverletzten mit massiven Verletzungen des Gehirns für Hirntod und befragen daraufhin die Eltern bezüglich einer möglichen Organspende. Der Vater glaubt den Ärzten nicht, informiert eine Privatärztin, willigt nicht ein und nach einiger Zeit erwacht der angeblich Hirntote wieder zum Leben &#8211; und studiert heute.</p>
<p>Kommentiert wird dieses Geschehen von verschiedenen Ärzten, die im Wesentlichen von einem peinlichen und in Deutschland unmöglichen Vorfall reden, die Diagnose Hirntod in diesem Fall anzweifeln und darauf verweisen doch bitte mehr auf Angehörige zu hören.</p>
<p>Soweit, so gut. Verwiesen wird aber auch auf die Kampagnen für Organspende, in denen darauf verwiesen wird, dass es bei Organspenden auf jede Sekunde ankommen würde. Dies bezieht sich aber nicht auf die Spender, sondern auf die Empfänger. Für diese kann jeder weitere Tag Wartezeit zu viel sein. Das heißt natürlich alles nicht, dass die Diagnostik um den Hirntod festzustellen so fahrlässig wie in dem in den Artikeln im beschriebenen Fall ablaufen darf.</p>
<p>Über den beschriebenen Fall kann man nur Mutmaßungen anstellen, fakt ist aber: Die Diagnose Hirntod war falsch und hätte zu diesem Zeitpunkt &#8211; mit der Grundlage &#8220;sowas überlebt sonst keiner&#8221; &#8211; nicht gestellt werden können und dürfen. Es gibt dazu deutsche <a href="http://www.dso.de/fachinformation/hirntod-und-hirntoddiagnostik.html">Leitlinien</a>, die auf dem Transplantationsgesetz beruhen &#8211; und diese hätten in diesem Fall niemals die Diagnose &#8220;Hirntod&#8221; ergeben. Natürlich ist es wichtig und richtig über die Definition des Hirntodes und die Regelung der Organspende zu diskutieren. Aber einen vier Jahre alten Einzelfall aus England emotional aufzubauschen, und die Leser damit einem diffusen Gefühl der Angst auszusetzen, erscheint mir dafür wenig hilfreich.</p>
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		<title>Mehrklassenmedizin, mal anders?</title>
		<link>http://nplhse.com/2012/05/08/mehrklassenmedizin-mal-anders/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 18:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Frau Müller, 82 Jahre, die Mutter von Dr. Meier aus der Inneren, ist hier stationär wegen [...]&#8221; und dann ging es weiter im normalen Text. Die zentrale Botschaft war bei allen Beteiligten angekommen, viel wichtiger als die Erkrankung der Patientin &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/05/08/mehrklassenmedizin-mal-anders/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Frau Müller, 82 Jahre, die Mutter von Dr. Meier aus der Inneren, ist hier stationär wegen [...]</em>&#8221; und dann ging es weiter im normalen Text. Die zentrale Botschaft war bei allen Beteiligten angekommen, viel wichtiger als die Erkrankung der Patientin war ihre Zugehörigkeit. Denn es gibt einen erlesenen Zirkel, zu dem nur gezählt wird wer Angehöriger oder guter Freund von Mitarbeitern eines Krankenhauses ist. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Mehrklassenmedizin, die alleine auf persönlicher Bekanntschaft beruht. Die Frage ist: kann das etwa verwerflich sein?</p>
<p>Nein. Erstmal ist das natürlich nicht verwerflich, denn im Grunde ziehen die allermeisten Leute irgendwie einen persönlichen Vorteil aus ihrem Arbeitsverhältnis: Günstigere Konditionen, kürzere Warte- und schnellere Bearbeitungszeiten, die Möglichkeiten sind förmlich unendlich. Im Fall der Medizin ist dies in der Regel die implizite (gelegentlich auch explizite) Forderung einer Sonderbehandlung der Patienten dieses Zirkels. Alles muss top sein, es dürfen keine Fehler passieren, die Mitarbeiter sollen daher möglichst sorgsam und ordentlich arbeiten, der Datenschutz und die Intimsphäre des Patienten sollen besonders berücksichtigt werden&#8230; Klingt gut, oder?</p>
<p>Aber ich frage mich in solchen Situationen: <del>Sollte</del> Muss das nicht immer so sein? Wie z.B. auch ein Piloten tragen die Mitarbeiter im Krankenhaus eine große Verantwortung, für die Gesundheit ihrer Patienten. Daher müssen immer große Ansprüche an die Versorgung von Patienten gestellt werden. Und dabei ganz besonders auch an die körperliche Unversehrtheit, die Wahrung der Intimsphäre und den Datenschutz. Unversehrtheit meint in diesem Zusammenhang übrigens eher die aktive Vermeidung von Fehlern und das sorgsame, ordentliche Arbeiten &#8211; krank, oder verletzt sind die Patienten ohnehin schon.</p>
<p>Wenn eine bestimmte Gruppe herausgestellt wird, bei der alles &#8220;besser&#8221; laufen soll, als sonst. Gesteht man sich dann nicht ein, das die &#8220;normale&#8221; Behandlung nicht gut genug ist? Was für einen beliebigen Menschen ausreicht, ist offensichtlich für meine Angehörigen lange nicht genug. Ich empfinde das als einen sehr unbefriedigenden Zustand und bemühe  mich immer darum, <strong>alle</strong> Patienten so gut es mir möglich ist zu betreuen. Und irgendwie erscheinen mir solche Äußerungen dann als Dolchstoß&#8230; <em>Wie seht Ihr das?</em></p>
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		<title>Neu. Start.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenraum]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja. Seit ich &#8211; wieder einmal &#8211; vollmundig den letzten Neustart dieses Blogs verkündet hatte, ist inzwischen wieder einiges an Zeit vergangen. Und der Rückblick auf meine Aktivität in dieser Zeit fällt vernichtend aus. Wahrscheinlich war mein Anspruch einfach zu groß. &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/05/07/neu-start/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja. Seit ich &#8211; wieder einmal &#8211; vollmundig den letzten Neustart dieses Blogs verkündet hatte, ist inzwischen wieder einiges an Zeit vergangen. Und der Rückblick auf meine Aktivität in dieser Zeit fällt vernichtend aus. Wahrscheinlich war mein Anspruch einfach zu groß. Und darum ändere ich nun das Konzept meines Blogs: Es gibt ab sofort keine regelmäßigen Beiträge mehr, kein Programmschema, etc&#8230;</p>
<p>In der letzten Zeit ist einiges in meinem Leben passiert und dadurch werden sich meine inhaltlichen Schwerpunkte hier im Blog verändern. Trotzdem will ich, zumindest einige Ideen, z.B. die Serien von Beiträgen, beibehalten &#8211; das alles befindet sich aber noch in der Schwebe. Ankündigen will ich hier allerdings vorerst (noch) nichts, denn das ist die letzten Male ordentlich in die Hose gegangen&#8230; Und ich muss endlich aus diesen Fehlern lernen!</p>
<p>Und jetzt: Weitergehen, denn es gibt hier (noch) nichts zu sehen&#8230; Abgesehen vom neuen Design, denn dessen Tauglichkeit für mobile Endgeräte musste ich dringend verbessern! Und einigen alten Inhalten, die ich demnächst auch noch &#8220;aufhübschen&#8221; werde&#8230; <img src='http://nplhse.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Robberg Nature Reserve &#8211; Garden Route</title>
		<link>http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serielles]]></category>
		<category><![CDATA[Garden Route]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht&#8217;s! Ausgeschlafen haben wir zwar nicht, aber nach einem kurzen, improvisierten Frühstück geht es wieder los. Wir setzen uns wieder einmal in unser Auto, immerhin liegt unser Ziel diesmal ausnahmsweise nicht so weit entfernt. Wir fahren knapp 10 &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und weiter geht&#8217;s!</strong></p>
<p>Ausgeschlafen haben wir zwar nicht, aber nach einem kurzen, improvisierten Frühstück geht es wieder los. Wir setzen uns wieder einmal in unser Auto, immerhin liegt unser Ziel diesmal ausnahmsweise nicht so weit entfernt. Wir fahren knapp 10 Minuten und erreichen dann das &#8220;<em>Robberg Nature Reserve</em>&#8220;. Das ist eine Art Halbinsel, die vor allem aus Felsen, Dünen und Tieren und Pflanzen besteht. Auf dem Parkplatz erwarten uns viele Schilder, auf denen die Besucher darauf hingewiesen werden, dass die Wanderungen anspruchsvoll sein sollen. Also marschieren wir mit festem Schuhwerk und viel Wasser los.</p>
<div id="attachment_840" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0941/" rel="attachment wp-att-840"><img class="size-medium wp-image-840" title="IMG_0941" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0941-300x225.jpg" alt="Die verschiedenen Gesteinschichten" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die verschiedenen Gesteinschichten</p></div>
<p>Wir begeben uns nun bei herrlichstem Wetter auf die mittlere der drei Wanderungen. Und tatsächlich der Weg ist etwas holperig und wir laufen durch schön anzusehende Büsche langsam in Richtung Klippen. Auf dem Weg sehen wir Geografie hautnah, in den überall zu sehenden Felsformationen kann man viele verschiedene Gesteinschichten sehen. Nicht das wir Ahnung davon hätten, aber man kann z.B. Schichten voller Muscheln sehen. Ziemlich faszinierender Anblick, der einen Hauch von Geschichtsträchtigkeit verbreitet.</p>
<div id="attachment_841" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0949/" rel="attachment wp-att-841"><img class="size-medium wp-image-841 " title="IMG_0949" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0949-300x225.jpg" alt="In der Brandung jagende Robben" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">In der Brandung jagende Robben</p></div>
<p>Langsam erreichen wir die Klippen und haben einen wirklich schönen Ausblick auf den Strand von Plettenberg Bay und das Indische Meer. Der Weg wird etwas anstrengender, zwischendurch muss man fast klettern, was uns bei den steigenden Temperaturen und prallem Sonnenschein zum schwitzen bringt. Aber unten am Wasser sehen wir wie sich die Wellen an den schroffen Klippen brechen. Und siehe da! Zwischen den Wellen sehen wir kleine Gruppen von Robben, die sich mit spielerischer Leichtigkeit in den tosenden Wellen.</p>
<div id="attachment_842" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0964/" rel="attachment wp-att-842"><img class="size-medium wp-image-842" title="IMG_0964" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0964-300x225.jpg" alt="Endlich: die Robbenkolonie" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich: die Robbenkolonie</p></div>
<p>Auf unserem Weg kommen wir langsam der Robbenkolonie des Naturreservats näher. Wir können sie zwar noch nicht sehen, aber schon deutlich hören. Außerdem sieht man mehr und mehr Robben bei der Jagd, die von oben wie ein Spiel aussieht. Gelegentlich soll man hier auch Haie sehen können, klar genug Futter scheint es hier ja zu geben. Schließlich, als wir die Robbenkolonie bereits einige Zeit lang riechen können, sehen wir sie auch endlich! Obwohl der Anblick eher unspektakulär ist, die Robben lassen sich vor allem die Sonne auf den Bauch scheinen. Einer Weile faszinierter Beobachtung und gehen wir weiter.</p>
<p><strong>Angekommen auf der Spitze des Robbergs</strong></p>
<div id="attachment_843" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0966/" rel="attachment wp-att-843"><img class="size-medium wp-image-843" title="IMG_0966" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0966-300x225.jpg" alt="Das Schild sagt, lieber woanders langgehen." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schild sagt, lieber woanders langgehen.</p></div>
<p>Nun kommen wir oben auf dem Kamm dieser Halbinsel an, hier laufen wir einige Zeit durch ein schieres Dickicht aus Sträuchern und Büschen, dabei sehen wir unter anderem ziemlich große Heuschrecken und viele Vögel. Es ist eine atemberaubender Weg mitten durch Flora und Fauna, es fühlt wirklich so an als wäre man mittendrin in der Wildnis. Und der Weg ist entsprechend, zwischendurch muss man über große Felsbrocken klettern und wir sind froh festes Schuhwerk an unseren Füßen zu tragen. Dann erreichen wir eine große Düne, die den Robberg in der Mitte einmal durchzieht.</p>
<div id="attachment_844" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0969/" rel="attachment wp-att-844"><img class="size-medium wp-image-844" title="IMG_0969" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0969-300x225.jpg" alt="Der Trampelpfad zum Sandstrand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Trampelpfad zum Sandstrand</p></div>
<p>Von nun an geht es Bergab, durch den Sand. Darum ziehen wir nun auch die Schuhe aus, obwohl der Sand stellenweise ziemlich aufgeheizt ist, den Rest haben wir schon so weit wie möglich ausgezogen. Die Sonne brennt auch weiterhin stark aus dem strahlend blauen Himmel herab. Es geht einen schmalen Weg mitten durch diverse Gewächse, irgendwelche Gräser, Disteln und Dünenrosen. Der Weg scheint nicht zu enden, das Wasser wirkt bereits so nah.  Und dann endlich weitet sich der schmale Pfad und erweitert sich hin zu einem wunderschönen Sandstrand. Kurz vorher geht es noch etwa 50 Meter relativ steil bergab (leider ohne Bild), aber es ist wirklich spektakulär da einfach mal runter zu rennen!</p>
<div id="attachment_845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0971/" rel="attachment wp-att-845"><img class="size-medium wp-image-845" title="IMG_0971" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0971-300x225.jpg" alt="Hier beginnt die Achterbahnfahrt zum Strand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hier beginnt die Achterbahnfahrt zum Strand</p></div>
<p><strong>Ankunft am Strand</strong></p>
<p>Der Sand ist unglaublich fein und hier direkt am Meer auch angenehm temperiert, was man vom indischen Ozean nicht behaupten kann. Der ist nämlich echt, wirklich, ziemlich, und ernsthaft kalt! Wir können hier verschiedene komische kleine Schnecken im Sand betrachten, die hier rumkriechen, sich in den Boden einbuddeln und von jeder Welle aufs neue wieder aus dem Sand herausgespült werden. Seltsam. Außerdem gibt es hier an diesem Strand außer uns, ner Menge zerhackten Bestandteilen von Krebsen (einzelne Scheren, Beine, etc.) und vielen Möwen nicht viel.</p>
<div id="attachment_847" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0986/" rel="attachment wp-att-847"><img class="size-medium wp-image-847" title="IMG_0986" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0986-300x225.jpg" alt="Möwen am Strand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Möwen am Strand</p></div>
<p>Wir laufen durch das Wasser, trauen uns bis etwas über die Knöchel hinein in die Brandung und stellen fest, dass die Wellen eine unerwartet starke Wirkung haben. Und plötzlich verstehen wir, wieso hier auf duzenden Schildern eindringlich davor gewarnt wird, hier schwimmen zu gehen. Es soll hier nur wenige Stellen geben, an denen das Schwimmen unproblematisch ist. Wir laufen weiter, der Sandstrand wird nun immer wieder von scharfkantigen Felsen durchzogen. Wir klettern unbeholfen über die Felsen und betrachten fasziniert die vielen tausenden von Muscheln, die hier überall wachsen.</p>
<div id="attachment_846" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_0978/" rel="attachment wp-att-846"><img class="size-medium wp-image-846" title="IMG_0978" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0978-300x225.jpg" alt="Felsen, die den Sandstrand durchziehen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Felsen, die den Sandstrand durchziehen</p></div>
<p>Auf dem weiteren Weg ziehen wir ziemlich bald wieder unsere Schuhe an, denn der Weg bleibt nach wie vor anspruchsvoll. Der Weg läuft kreuz und quer über die scharfkantigen Felsen und fordert uns einiges ab. Nicht unmöglich, aber die Warnhinweise vom Parkplatz haben sich bisher alle als erstaunlich berechtigt erwiesen. Auch von unseren Wasservorräten haben wir inzwischen reichlich Gebrauch gemacht. Aber den Großteil des Weges haben wir inzwischen hinter uns gelassen, und weiter geht es über die Felsen.</p>
<div id="attachment_850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a style="color: #ff4b33; line-height: 24px; font-size: 16px;" href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_1004/" rel="attachment wp-att-850"><img class="size-medium wp-image-850" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="IMG_1004" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_1004-300x225.jpg" alt="&quot;Nelson Cave&quot; und noch mehr Strand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nelson Cave&quot; und noch mehr Strand</p></div>
<p>Wir erreichen nun die &#8220;Nelson Cave&#8221;, dort finden sich einige sehr frühe Spuren von menschlicher Zivilisation. Sehen kann man davon nicht viel, denn der wirklich spannende Bereich ist abgesperrt und man wird nachdrücklich darum gebeten diesen Bereich zu meiden, um nicht durch Unachtsamkeit diese historische Stätte zu zerstören. Jedenfalls ist es eine Art große Höhle, mit einer sehr großen Öffnung nach vorne hin zum Meer. Es sieht auf jeden Fall, wie der Rest vom Robberg, einfach nur beeindruckend aus.</p>
<p><a href="http://nplhse.com/2012/03/11/robberg-nature-reserve-garden-route/img_1010/" rel="attachment wp-att-820"><img class="aligncenter size-medium wp-image-820" title="IMG_1010" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2012/03/IMG_1010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wir erreichen erschöpft den Parkplatz und legen erstmal eine kurze Rast ein. Kurz darauf geht es wieder los, der Rest unserer Tour ruft! Vor uns liegen an diesem Tag noch zwei weitere, bestimmt nicht weniger atemberaubende Attraktionen der Garden Route. Wir lenken unser Auto weiter auf der N2 in Richtung Osten und geraten mitten in eine Gruppe Paviane, die grade die Straße überqueren wollen. Ein echt seltsames Erlebnis, wenn mehr als ein duzend Affen versuchen trotz des vorhandenen Verkehrs auf die andere Seite der Straße zu kommen. So fühlt sich also Afrika an&#8230; <img src='http://nplhse.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<series:name><![CDATA[Garden Route]]></series:name>
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		<title>Stoppt die Klage von Novartis!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 19:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polarisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Patente]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Access-Kampagne von Ärzte ohne Grenzen, wird Novartis dazu aufgerufen eine Klage vor dem indischen Obersten Gerichtshof in Neu-Delhi fallen zu lassen. Geklagt wird von Novartis gegen den Abschnitt 3(d) im indischen Patentrecht. Der Anlass dafür ist die versuchte Patentierung &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/03/08/stoppt-die-klage-von-novartis/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a title="STOP Novartis" href="http://www.msfaccess.org/STOPnovartis/">Access-Kampagne</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84rzte_ohne_Grenzen">Ärzte ohne Grenzen</a>, wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Novartis">Novartis</a> dazu aufgerufen eine Klage vor dem indischen Obersten Gerichtshof in Neu-Delhi fallen zu lassen. Geklagt wird von Novartis gegen den Abschnitt 3(d) im indischen Patentrecht. Der Anlass dafür ist die versuchte Patentierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Imatinib">Imatinib</a> (Glivec). Es handelt sich um ein spezielles Medikament gegen Krebs, dass als eines der teuersten überhaupt gilt. Verkauft wird Imatinib in Ländern mit Patentschutz für etwa 2.600 $ pro Patient und Monat, während die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Generikum">Generika</a> in Indien für weniger als 200 $ verkauft werden.</p>
<p>Das indische Patentrecht zeichnet sich dadurch aus, dass geringe Veränderungen oder neue Anwendungsgebiete von seit langem bekannten Wirkstoffen <a href="http://www.msfaccess.org/content/qa-patents-india-and-novartis-case#India%20patents">nicht patentiert werden können</a>. Geschützt werden können in Indien nur tatsächlich neue Verfahren oder Wirkstoffe. Bis ins Jahr 2005 gab es in Indien überhaupt keinen Patentschutz für Medikamente, was dazu geführt hat, dass Indien heute einer der bedeutendsten Hersteller von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Generikum">Generika</a> ist. Dadurch wurde Indien zur &#8220;Apotheke der Armen&#8221;, die heute zahlreiche Gesundheitsprogramme und Organisationen (z.B. auch Ärzte ohne Grenzen) in armen Ländern mit kostengünstigen Medikamenten versorgt.</p>
<p>Diese Besonderheit im indischen Patentrecht liegt in dem angesprochenen Abschnitt 3(d), dieser richtet sich speziell gegen das so genannte &#8220;Evergreening&#8221; von Patenten. Darunter versteht man die fortlaufende Erneuerung des Patentschutzes, durch geringfügige Veränderungen von Wirkstoffen oder deren Anwendungen. Im Fall von Imatinib wollte Novartis eine <a href="http://www.msfaccess.org/content/qa-patents-india-and-novartis-case#patent%20rejection">kleine Verändung</a> des Wirkstoffes, mit einer leichten Verbesserung der Bioverfügbarkeit patentieren lassen. Diese Art der Verändung ist unter anderem eine übliche Praxis der Pharmaindustrie um das Auslaufen von Patenten zu verhindern.</p>
<p>Im Jahr 2005 musste Indien aufgrund eines internationalen Übereinkommens zu Rechten an geistigem Eigentum, dem so genannte TRIPS-Abkommen, die Patente auf Medikamente zulassen. Doch die Verantwortlichen machten dabei von ihrer Möglichkeit gebrauch, Mechanismen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit in der nationalen Gesetzgebung zu verankern: der Abschnitt 3(d) wurde Teil des Gesetzes. Darum wies das indische Patentamt 2006 eine Patentanmeldung von Novartis für Imatinib zurück.</p>
<p>In der Folge der Rückweisung dieses Patents leitete Novartis eine Reihe von Gerichtsverfahren ein, die sich nicht nur auf die Zurückweisung bezogen, sondern auch die Verfassungsmäßigkeit von Abschnitt 3(d) in Frage stellten. Erfolg hatte Novartis damit nicht, versucht daher nun die <a href="http://www.msfaccess.org/content/qa-patents-india-and-novartis-case#section%203d">Auslegung des Abschnittes zu verändern</a> um zukünftig auch geringfügige Änderungen an Wirkstoffen patentieren zu können. Der Ausgang dieses Verfahrens wird die zukünfigte Versorgung der Welt durch die &#8220;Apotheke der Armen&#8221; mit Sicherheit maßgebilch bestimmen.</p>
<p>Sollte Novartis Erfolg haben, würde dies zu einer deutlichen Zunahme von Patentierungen von Medikamenten in Indien führen. Damit würde die Verfügbarkeit von kostengünstigen Generika deutlich abnehmen, mit wahrscheinlich katastrophalen Konsequenzen. Novartis sieht das natürlich <a href="http://www.msfaccess.org/content/what-novartis-says-and-why-its-wrong">nicht ganz so drastisch</a>. Der Zugang zu kostengünstigen Medikamenten für Millionen Menschen auf der ganzen Welt, darf nicht aufgrund der Profitgier einzelner Unternehmen blockiert werden. Ich habe deshalb eine <a href="http://www.avaaz.org/en/stop_novartis_in_india_2">Petition gegen die Novartis-Klage bei Avaaz</a> unterschieben und fordere euch alle dazu auf, das auch zu tun!</p>
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		<title>Tell me and I will forget. Wie wars?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal geht es zwar wieder um einen Film, den ich aber ausnahmsweise nicht im Kino gesehen habe. Es geht um &#8220;Tell me and I will forget&#8220;, eine Dokumentation über den südafrikanischen Rettungsdienst, die ich bei Snagfilms gesehen und im &#8220;Alltag &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/03/07/tell-me-and-i-will-forget/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal geht es zwar wieder um einen Film, den ich aber ausnahmsweise nicht im Kino gesehen habe. Es geht um &#8220;<a title="&quot;Tell me and I will forget&quot; bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt1608217/">Tell me and I will forget</a>&#8220;, eine Dokumentation über den südafrikanischen Rettungsdienst, die ich bei <a href="http://www.snagfilms.com/films/title/tell_me_and_i_will_forget">Snagfilms</a> gesehen und im &#8220;<a href="http://alltagimrettungsdienst.wordpress.com/2012/02/20/interessante-reportage-teil-32/">Alltag im Rettungsdienst</a>&#8221; Blog entdeckt hatte.</p>
<p>Diese 79 Minuten lange Dokumentation stammt aus der Feder von <a onclick="(new Image()).src='/rg/title-overview/director-1/images/b.gif?link=%2Fname%2Fnm3820216%2F';" href="http://www.imdb.com/name/nm3820216/">Justin Salerian</a>, der Medizin studiert und zeitweise auch als <a title="Paramedic bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paramedic">Paramedic</a> in Südafrika gearbeitet hat. Außerdem hat er hier bei diesem Film Regie geführt, unterstützt wurde er dabei von Produzent <a href="http://www.imdb.com/name/nm2952610/">Michael Marantz</a>. Der Film wirft mit eindrucksvollen Bildern einen Blick in den Alltag im <a title="Südafrikas EMS  bei Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Emergency_medical_services_in_South_Africa">staatlichen</a> und <a href="http://www.netcare911.co.za">privaten</a> südafrikanischen Rettungsdienst. Vorgestellt werden verschiedene Charaktäre, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretoria">Pretoria</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannesburg">Johannesburg</a>, die als Symbole für die Extreme in Südafrika genutzt werden. Nicht nur medizinische, sondern auch viele soziale und gesellschaftliche Aspekte werden im Laute der Dokumentation angeschnitten.</p>
<p>Der Film setzt sich zusammen aus verschiedenen Teilen, zum einen wird die Arbeit der Mitarbeiter im Rettungsdienst hautnah und mit rasanten Schnitten verfolgt, mit teilweise sehr drastischen Bildern. Zum anderen bekommt der Zuschauer zusätzliche Informationen zur Geschichte Südafrikas und des südafrikanischen Rettungsdienstes durch historische Rückblenden mit originalem Filmmaterial. Sowie außerdem auch noch durch zahlreiche Interviews einen Einblick in die Gedanken und die alltäglichen Probleme der Charaktäre. Allerdings wirkt der Film etwas einseitig und lässt positive Stimmen vermissen.</p>
<p>Insgesamt fügt sich die Dokumentation gut zusammen und die einzelnen Teile sind so gut kompositioniert, dass die gesamte Stimmung des Filmes nicht zu bedrückend wird. Und obwohl mit einer Handkamera aufgenommen, erzeugt der Film glücklicherweise kein &#8220;Blair Witch&#8221;-Gefühl, sondern erinnert von der Stimmung her eher an <a title="Third watch bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0197182/">Third Watch</a>. Die Musik unterstützt die Atmosphäre auf eine dezente, aber sehr gelungene Weise.</p>
<p>Für den Film spricht die gesamte Inszenierung und ein einmaliger Blick in die Schattenseiten des Landes als Pluspunkte. Insbesondere wer sich für Südafrika interessiert ist hier an der richten Adresse! Dagegen sprechen als Minuspunkte die etwas einseitige Berichterstattung und einen schwammigen Fokus. Allerdings kann man sich den Film online und vor allem kostenlos bei Snagfilms ansehen, was man deshalb auch sollte. Und sollte er verfügbar sein, würde ich ihn mir sogar auf DVD kaufen.</p>
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		<title>Schwule dürfen kein Blut spenden. Warum?</title>
		<link>http://nplhse.com/2012/03/06/schwule-durfen-kein-blut-spenden/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich beim Blutspenden bin ich darüber stutzig geworden, dass Schwule alleine aufgrund ihrer sexuellen Orientierung vom Blutspenden ausgeschlossen werden. Warum machen die das und ist das nicht total diskriminierend? Ehrlich gesagt: Mir geht es genau so. Wenn ich mir die &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/03/06/schwule-durfen-kein-blut-spenden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Neulich beim Blutspenden bin ich darüber stutzig geworden, dass Schwule alleine aufgrund ihrer sexuellen Orientierung vom Blutspenden ausgeschlossen werden. Warum machen die das und ist das nicht total diskriminierend?</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt: Mir geht es genau so. Wenn ich mir die Kriterien für den Ausschluss von der Blutspende ansehe, dann fasse ich mir reflexartig an den Kopf. Aber woher kommt dieses Ausschlusskriterium und wie wird es von den Verantwortlichen begründet?</p>
<p>Die Blutspende in Deutschland als solches wird geregelt durch das <a title="Transfusionsgesetz bei Geetze im Internet" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tfg/index.html">Transfusionsgesetz</a> (TFG), dort wird im § 5 &#8220;<a title="§ 5 des Transfusionsgesetzes" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tfg/__5.html">Auswahl der spendenden Personen</a>&#8220;, dass die Bundesärztekammer dazu Richtlinien erlassen soll. Diese gibt es in Form der &#8220;<a title="Richtlinie als PDF bei der Bundesärztekammer" href="http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/haemotherapie_msm_erlaeuterung_final.pdf">Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie)</a>&#8220;. Im Abschnitt 2.2.1 dieser Richtlinien werden die Kriterien zum dauerhaften Ausschluss von der Blutspende &#8211; unter anderem &#8211; wie folgt definiert:</p>
<blockquote><p><span style="color: #808080;">„Personen, deren Sexualverhalten oder Lebensumstände ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten, wie HBV, HCV oder HIV bergen.&#8221; [...] &#8221;- Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben (MSM) &#8220;</span></p></blockquote>
<p>Damit wird jeder Mann, der im Laufe seines Lebens Sexualverkehr mit einem anderen Mann gehabt hat, für sein gesamtes Lebens von der Blutspende ausgeschlossen. Es ist hierbei übrigens völlig egal, was für eine Art von Verkehr (z.B. Oral, oder Anal) praktiziert wurde, ob es im Rahmen einer Beziehung passiert ist, oder ob Verhütung im Spiel war.</p>
<p>Die Verantwortlichen argumentieren damit, dass bei diesem Kriterium das risikoreiche Sexualverhalten und nicht die sexuelle Orientierung im Vordergrund stehen würden. Daher spräche die Richtlinie an dieser Stelle inzwischen nicht mehr von &#8220;<em>homo- und bisexuellen Männern</em>&#8220;, sondern von „<em>Männern, die Sexualverkehr mit Männern haben (MSM)</em>“. Was allerdings de facto nichts daran ändert, welche Menschen systematisch von der Blutspende ausgeschlossen werden.</p>
<p>Aus den <a href="http://www.rki.de/cln_234/nn_195972/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2008/01__08,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/01_08.pdf">epidemiologischen Daten</a> des Robert-Koch-Instituts (RKI) lässt sich tatsächlich ableiten, dass HIV Neuinfektionen bei MSM im Vergleich zu heterosexuellen Männern signifikant häufiger sind. Damit begründen die Verantwortlichen, dass MSM &#8211; gegenüber der Allgemeinbevölkerung &#8211; ein erhöhtes Risiko für sexuell übertragbare Erkrankungen haben. Deshalb werten sie den Sex zwischen Männern als Risikofaktor für die Blutspende.</p>
<p>Jede Blutspende muss laut <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tfg/__5.html">§ 5 (3) des Transfusionsgesetz</a> Tests auf HIV, sowie Hepatitis B und C untersucht werden. Dazu werden verschiedene Tests mit sehr hoher Sensitivität eingesetzt, die in der Lage sind auch geringe Virusmengen festzustellen. Allerdings liefern diese Tests erst ab einer gewissen Anzahl von Viren im Blut ein zuverlässiges Ergebnis. Insbesondere bei HIV gibt es eine so genannte Fensterphase, in der die Infektion noch nicht sicher festgestellt werden kann. Diese Zeitspanne beträgt bis zu mehreren Wochen, eine Zeit in der eine HIV-positive Blutspende möglicherweise nicht entdeckt würde.</p>
<p>Zur Frage nach dem tatsächlichen Risiko, gibt es <a title="&quot;Evaluation of the de-selection of men who have had sex with men from blood donation in England.&quot; bei PubMed" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12757500">eine Reihe</a> von <a title="&quot;Quantitative estimate of the risks and benefits of possible alternative blood donor deferral strategies for men who have had sex with men.&quot; bei PubMed" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19320868">wissenschaftlichen Untersuchungen</a>. Alle kommen zu dem Schluss, dass die Zulassung von MSMs zur Blutspende zur Steigerung von HIV-positiven Blutspenden kommen würde. Damit würde das Risiko, sich als Empfänger einer Bluttransfusion mit HIV anzustecken, zunehmen. Wahrscheinlich wäre es keine große Steigerung, aber vorhanden wäre sie. Über das genaue Ausmaß streiten sich die Beteiligten noch, für die Verantwortlichen steht jedoch fest: Kein unnötiges Risiko eingehen, weswegen MSMs auch weiterhin kein Blut spenden dürfen.</p>
<p>Ob man dies nun als diskriminierend wertet, oder eben nicht, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Zumindest aber sollten die Art des Sexualverkehrs, sowie der Beziehungsstatus und die An- oder Abwesenheit von Verhütung eine Rolle für diesen Ausschuss spielen. Dann würde es vielen Menschen bestimmt leichter fallen, nicht gleich an Diskriminierung zu denken.</p>
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		<title>Safari im Wildlife Reserve &#8211; Garden Route</title>
		<link>http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 19:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Serielles]]></category>
		<category><![CDATA[Garden]]></category>
		<category><![CDATA[Garden Route]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht es in der Serie, die sich mit meiner Reise auf der Garden Route in Südafrika in 2011 beschäftigen. Diesmal mit: Noch ein wenig Plettenberg Bay und viel Safari im Wildlife Reserve. <a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Weg in die Wildnis</strong></p>
<p>Der Tag in Plettenberg Bay verlief mehr oder weniger unspektakulär, wir haben uns erstmal die Stadt angeschaut. Viel aufregendes war dabei nicht zu entdecken, es ist halt ein kleines Städtchen am Hügel über dem Wasser. Zwar nicht besonders schön, aber immerhin kann man von fast überall aus das Meer sehen! In einem Supermarkt haben wir uns mit dem Nötigsten eingedeckt und verbringen dann im schönen Garten des Hostels den Nachmittag mit ausruhen. Denn zum Abend hin gehen wir auf eine Safari.</p>
<div id="attachment_677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0798/" rel="attachment wp-att-677"><img class="size-medium wp-image-677" title="Safarigelände" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0798-300x225.jpg" alt="Die Fahrt im Jeep ins Gelände" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fahrt im Jeep ins Gelände</p></div>
<p>Eine ganze Weile lang fahren wir über immer schmaler werdende Straßen, bis wir auf einem Feldweg enden. Zwar haben wir unterwegs etwas gezweifelt an der Geländegängigkeit unseres Autos, aber schlussendlich erreichen wir die Lodge des <a title="Website des Plettenberg Game Reserve" href="http://www.plettgamereserve.com/">Plettenberg Game Reserves</a>. Insbesondere ein Schild das uns vor Nashörnern auf dem Weg warnte, machte uns etwas skeptisch! Aber beim Aussteigen begrüßen uns dann erstmal ein paar neben dem Parkplatz grasende Zebras. Unser besonderes Glück: Wir zwei waren alleine mit einem Ranger unterwegs, hatten also quasi eine private Tour.</p>
<p><strong>Der Erste Kontakt</strong></p>
<p>Während der Ranger mit seinem Jeep &#8211; der sicherlich schon bessere Tage gesehen hatte &#8211; uns uns in das Gelände hinaus fuhr, fütterte er uns mit ein paar Fakten über das Gelände: mehr als 2200 Hektar Fläche, mehr als 35 Tierarten, die alle so frei und natürlich wie möglich leben sollen. Und noch während er uns davon erzählt, welche Tierarten einem hier so begegnen können, sehen wir &#8211; nach etlichen Zebras - das erste Nashorn. Mit dem Jeep fahren wir bis auf wenige Meter heran, schauen und hören dem <a title="Breitmaulnashörner bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Breitmaulnashorn">Breitmaulnashorn</a> beim friedlichen grasen zu. Und der Ranger erklärt uns nebenbei vieles rund um Nashörner.</p>
<div id="attachment_675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0763/" rel="attachment wp-att-675"><img class=" wp-image-675  " title="Breitmaulnashorn" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0763-300x225.jpg" alt="Das grasende Breitmaulnashorn" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das grasende Breitmaulnashorn</p></div>
<p>Die Erklärungen des Rangers schaffen in uns einen gewissen Respekt vor diesem Tier, auch wenn es beim grasen nicht sehr bedrohlich wirkt. Das Horn wurde hier im Park abgetrennt um zu verhindern, dass dieses Tier innerhalb des Parks von Wilderern getötet wird &#8211; was schon vorgekommen ist. Die Fahrt geht weiter &#8211; vorbei an noch mehr Zebras &#8211; hin zu einem extra abgezäunten Bereich. Es sieht fast aus wie in Jurassic Parc, nur in der südafrikanischen Variante, die Tore hier werden vom Ranger von Hand bewegt. Hier wohnen allerdings keine Dinosaurier, sondern zwei Löwen. Immerhin. <img src='http://nplhse.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0778/" rel="attachment wp-att-676"><img class="size-medium wp-image-676" title="Löwe" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0778-300x225.jpg" alt="Der Löwe sonnt sich" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Löwe sonnt sich</p></div>
<p>Im Gegensatz zu grade eben, ist der Ranger diesmal etwas angespannter. Er lässt auch deutlich mehr Abstand zu den beiden Löwen, die sich grade zu sonnen scheinen. Nachdem er sich mit einem Feuerlöscher bewaffnet hat &#8211; macht viel Krach und Nebel, tötet aber nicht &#8211; erklärt er uns einiges zu den Löwen. Wir sind total fasziniert von diesen Tieren, die trotz allem immer noch an Hauskatzen erinnern. Spüren aber auch die Gefahr: Spitze Zähne, scharfe Krallen und dann noch die Augen die uns sorgfältig gemustert hatten&#8230; Puh! Alleine für diese knapp 15 Minuten lange Begegnung hatte sich die Safari schon gelohnt.</p>
<div id="attachment_678" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0802/" rel="attachment wp-att-678"><img class="size-medium wp-image-678 " title="Zebra" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0802-300x225.jpg" alt="Irgendwann musste ich eins fotografieren..." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwann musste ich eins fotografieren...</p></div>
<p>Rückwärts fahren wir wieder zurück in das normale Gelände, die Löwen lassen wir zurück. Denn das Gelände ist nicht groß genug um die Löwen aus dem Bestand der restlichen Tiere zu ernähren, erklärt uns der Ranger auf dem weiteren Weg. Es ist ein wahnsinnig weitläufiges und beeindruckendes Gelände, man kommt sich als Gast vor, als wäre man wirklich mitten innerhalb der Wildnis. In mir kommt ein Afrikagefühl auf, wie aus dem Bilderbuch, oder aus Filmen wie <a title="Hatari! bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0056059/">Hatari!</a>. Einfach nur schön&#8230; <img src='http://nplhse.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_680" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0818/" rel="attachment wp-att-680"><img class="size-medium wp-image-680" title="Irgendwelche Antilopen" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0818-300x225.jpg" alt="Irgendwelche Antilopen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwelche Antilopen</p></div>
<p>Neben den großen, jedem bekannten, Wildtieren gibt es hier auf dem Gelände noch eine Vielzahl von Antilopen. Es war schwer sich die vielen einzelnen Namen zu merken, noch dazu auf Englisch, aber unser Ranger erklärte uns immer wieder verschiedene interessante Details zu den Tieren. Da wir uns auf der letzten Tour des Tages befanden, und es sich langsam etwas abkühlte, waren die Tiere einigermaßen aktiv und es gab viel zu sehen. Auch wenn es schwer fällt, die Eindrücke abzulichten, denn die Tiere bewegen sich dafür zu viel und zu unberechenbar. Obwohl wir oft bis auf wenige Meter rankommen.</p>
<p><strong>Gefährliche Schönheit</strong></p>
<p>Eine unserer Beobachtungen, noch während dieser Tour, ist, dass einem die Gefahren der Wildnis meistens nicht auffallen. Wahrscheinlich eine völlig triviale Erkenntnis, die einem als europäischem Stadtmenschen aber nicht unbedingt bewusst ist. Markantes Beispiel dafür ist ein friedlich aussehendes Wasserloch, der Ranger stoppt den Jeep hier und wir sehen zunächst nur ein einzelnes Krokodil auf dem Gras liegen. Dann zeigt uns der Ranger weitere Krokodile, die hier überall rund um das Wasserloch und kaum sichtbar rumliegen. Allerdings sehen sie zwar gefährlich, aber nicht sonderlich aufmerksam aus.</p>
<div id="attachment_681" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0835/" rel="attachment wp-att-681"><img class="size-medium wp-image-681" title="Krokodil" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0835-300x225.jpg" alt="Das Krokodil auf dem Weg ins Wasser" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Krokodil auf dem Weg ins Wasser</p></div>
<p>Der Ranger wirft nun ein Stück Fleisch in die Nähe des Krokodils, doch es passiert erstmal nichts. Dann ganz plötzlich und ohne Vorwarnung schnappt sich das Krokodil erst das Fleisch, läuft dann zum Wasserloch und taucht unter. Einmal noch taucht es auf, wirft das Stück Fleisch in die Höhe und zerkaut es dann im Wasser weiter. Man kann sich mit Leichtigkeit ausmalen, was wohl passiert wenn ein Mensch durch das Schilf an einem Wasserloch streift und rein zufällig in die Nähe eines Krokodils gerät. Mit diesem Eindruck geht es nun weiter, durch einen kleinen Wald auf eine Anhöhe.</p>
<div id="attachment_683" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-683" title="Büffel" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0859-300x225.jpg" alt="Afrikanische Büffel beim fressen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Afrikanische Büffel beim fressen</p></div>
<p>Oben auf dieser Anhöhe futtert eine Gruppe <a title="Afrikanische Büffel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanischer_B%C3%BCffel">afrikanischer Büffel</a> genüsslich das Gras. Ein wenig erinnern sie uns an einfache Kühe, wäre da nur nicht dieses riesige Horn. Dieses Horn, so erklärt uns der Ranger, kann nicht von einer Gewehrkugel durchschlagen werden. Und es wäre ein leichtes für einen einzelnen Büffel unseren Jeep aufzuschlitzen und umzuwerfen. Zum Glück bleibt uns das erspart, obwohl es mir auch hier wieder &#8211; <a title="Bambi-Syndrom bei EsoWatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Bambi-Syndrom">Bambi-Syndrom</a> sei dank &#8211; schwer fällt die Schönheit der Natur mit den mehr oder weniger verborgenen Gefahren unter einen Hut zu bringen.</p>
<div id="attachment_684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0879/" rel="attachment wp-att-684"><img class="size-medium wp-image-684" title="Giraffe" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0879-300x225.jpg" alt="Eine Giraffe guckt uns an" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Giraffe guckt uns an</p></div>
<p>Nach den Büffeln fahren wir einige Zeit scheinbar ziellos durch die Gegend und der Ranger bespricht sich über Funk mit seinen Kollegen. Er sucht ein bestimmtes Tier, eine Giraffe. Nun sollte man meinen, diese könnte sich dank ihrer Größe eher schlecht verstecken, aber es dauert sehr lange bis wir endlich eine gefunden haben. Wirklich beeindruckende Tiere, einfach nur Groß, die erstaunlich laut fressen. Wir hatten uns grade satt gesehen und wollen die Giraffe in Ruhe weiterfressen lassen, da läuft sie los. Und weil sie so groß ist, wirkt es fast wie in einer Zeitlupe. Atemberaubend&#8230; das hat mich echt fasziniert.</p>
<p><strong>Der Rückweg zur Lodge</strong></p>
<p>Nun befinden wir uns in einem großen Bogen auf dem Rückweg zur Lodge, wo unsere Safari begonnen hatte. Unterwegs begegnen wir noch einer Nashornmutter mit ihrem Kind, einer Herde <a title="Gnus bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnus">Gnus</a>, schon wieder ein paar Zebras. Schließlich erreichen wir einen kleinen Fluss, oder ein sehr langes Wasserloch, wie auch immer. Wir erfreuen uns grade wieder einmal an dem malerischen Anblick, da erklärt uns der Ranger das wir nun das gefährlichste Tier Afrikas vor uns haben. Nur ist keins zu sehen, bis uns der Ranger auf das Wasser hinweist. Dort kann man tatsächlich Teile des Kopfes von <a title="Flusspferde bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flusspferd">Flusspferden</a> sehen.</p>
<div id="attachment_685" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0920/" rel="attachment wp-att-685"><img class="size-medium wp-image-685" title="Fluss im Safarigelände" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0920-300x225.jpg" alt="Malerisches Flussbett" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Malerisches Flussbett</p></div>
<p>Wieder einmal reingefallen! Außer den Ohren und ein paar Augen ist von den Flusspferden nicht viel zu sehen, dafür erzählt uns der Ranger umso mehr über das Leben und die Gefahren der Flusspferde. Wahrscheinlich würde man als ahnungsloser Mitteleuropäer kaum einen Tag auf sich alleine gestellt in der afrikanischen Wildniss überleben. Mit dieser Erkenntnis setzen wir unsere Fahrt vor, als plötzlich drei weitere Nashörner vor uns auf der Straße laufen. Sie bleiben nicht stehen, unser fahrender Jeep scheint sie anzutreiben.</p>
<p><a href="http://nplhse.com/2012/03/04/safari-im-wildlife-reserve/img_0923/" rel="attachment wp-att-686"><img class="aligncenter size-medium wp-image-686" title="Nashörner" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0923-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nun fahren wir durch das weitläufige Gelände zurück, während die Sonne langsam untergeht. Ein Anblick, der sich kaum beschreiben lässt und die Bilder geben leider auch nur den Hauch einer Idee&#8230; Und dann nach zwei oder drei Stunden, erreichen wir wieder die Lodge und verlassen den Jeep. Die gesamte Rückfahrt über sind wir zutiefst beeindruckt von den Eindrücken von der Safari. Die diversen Tiere, die man nur aus dem Fernsehn oder dem Zoo kannte, hatte man nun aus nächster Nähe sehen können.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-687" title="Safarigelände" src="http://nplhse.com/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0926-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Grade so vor dem Sonnenuntergang sind wir zurück in Plettenberg Bay, was nun &#8211; wie alle südafrikanischen Städte bei Nacht &#8211; im wesentlichen verlassen aussieht. Auf einen Tipp des Besitzers des Hostels hin kaufen wir uns noch eine wirklich leckere Pizza in der Nähe der Minitaxi-Stände. Zurück im Hostel haben wir noch kurz mit anderen Gästen gequatscht und sind dann todmüde ins Bett gefallen und eingeschlafen. Denn schon morgen wird es für uns weitergehen, auf der Garten Route!</p>
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		<title>Der Wiederanfang</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 20:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nplhse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenraum]]></category>
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		<description><![CDATA[Also. Wie soll ich sagen&#8230; Eh&#8230; Mir kam da was dazwischen, dieses komische Praktische Jahr als Teil meines Studiums hat doch mehr Tribut gefordert als ich gedacht habe. Aber obwohl ich immer noch im Praktischen Jahr bin, habe ich mich dazu &#8230; <a href="http://nplhse.com/2012/02/29/der-wiederanfang/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also. Wie soll ich sagen&#8230; Eh&#8230;</p>
<p>Mir kam da was dazwischen, dieses komische Praktische Jahr als Teil meines Studiums hat doch mehr Tribut gefordert als ich gedacht habe. Aber obwohl ich immer noch im Praktischen Jahr bin, habe ich mich dazu entschlossen das Bloggen wieder etwas aufleben zu lassen. Denn irgendwie fehlt es mir auf die Dauer etwas zu sehr, meine Gedanken nicht zu verschriftlichen&#8230; Was bedeutet, dass es hier im Blog bald weitergehen wird.</p>
<p>Und wie folgt: Am Sonntag erscheint der &#8220;nächsten&#8221; Teil des <em>Seriellen</em> von der Garden Route. Und ab dann wird es wieder wie geplant regelmäßig mit Posts der bekannten Kategorien weitergehen&#8230; Außerdem wird in absehbarer Zeit eine weitere Kategorie hinzukommen, über die ich aber jetzt noch nicht zu viel verraten will&#8230; <img src='http://nplhse.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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